Studiengänge

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Diplomstudiengang Kirchenmusik B
Kombinationen Lehramt Musik - Kirchenmusik
Lehramt Musik an Grundschulen mit Zusatzqualifikation Kirchenmusik C | Doppelfach Musik: Lehramt Musik an Gymnasien mit zweitem Fach Kirchenmusik B
Kirchenmusik C
Direktstudium | Fernstudium | Evangelische Religionspädagogik mit musikalischem Profil
Aufbaustudiengang Kirchenmusik A
Aufbaustudiengänge
Chorleitung | Orgelliteratur | Orgelimprovisation | Cembalo
Weiterbildung Popularmusik
Kirchenmusikalische Grundausbildung für Ausländer

Diplomstudiengang Kirchenmusik B

für den hauptamtlichen kirchenmusikalischen Dienst für evangelische und katholische Studierende

Seit dem Wintersemester 2011/2012 wird in den modularisierten Studiengang Kirchenmusik (B) immatrikuliert.
Ziel des Studiums ist die Befähigung, als Mitarbeiter in der Verkündigung den kirchenmusikalischen Dienst einer Kirchgemeinde oder eines Kirchenbezirks eigenverantwortlich und im Zusammenwirken mit den Pfarrern und den übrigen haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitern wahrnehmen zu können. Der/die Studierende wird zur pädagogischen Tätigkeit in der Aus- und Weiterbildung von nebenamtlichen Kirchenmusikern und ehrenamtlichen Hilfskräften sowie zur Wahrnehmung von Aufgaben der Fachaufsicht befähigt. Zum Profil des Studiums gehören ein sechswöchiges Praktikum in einer Kirchgemeinde, die Integration popularmusikalischer Inhalte in verschiedene Fächer (Chorleitung, Klavier, Musiktheorie, Musikgeschichte) und ein breit angelegtes Wahlpflichtangebot, das 5% der zu erbringenden Studienleistungen ausmacht und vielfältige Wahlmöglichkeiten eröffnet.

Der Studiengang führt wie bisher zu einem Diplomabschluss (zu den Gründen) und folgt der Rahmenordnung der Konferenz der Leiter der kirchlichen und der staatlichen Ausbildungsstätten für Kirchenmusik und der Landeskirchenmusikdirektoren in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Die Studiendauer beträgt acht Semester.
Eine Förderung nach dem BAföG ist möglich.
Der Diplomabschluss Kirchenmusik (B) berechtigt zur Bewerbung um jede B-Kirchenmusikerstelle.

Popularmusik - Fächerübergreifende Konzeption an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden

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Kombinationen Lehramt Musik - Kirchenmusik

in Kooperation mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

Lehramt Musik an Grundschulen mit Zusatzqualifikation Kirchenmusik C


Hier sind nur diejenigen spezifisch kirchenmusikalischen und theologischen Anteile des C-Fernkurses zu besuchen, die nicht durch den Fächerkanon an der Hochschule für Musik abgedeckt sind. Durch die Kombination mit Kirchenmusik C werden Absolventen zu einer musikalisch vielseitigen Tätigkeit vor allem in ländlich geprägten Regionen befähigt.

Studieninteressenten, die ein Lehramtsstudium (Staatsexamen) mit der kirchenmusikalischen Zusatzqualifikation (C-Fernkurs) verbinden wollen, senden bis zum 31. März eines Jahres ihre Bewerbung um einen Studienplatz an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber und zusätzlich ihre Bewerbung um einen Platz im C-Fernkurs an die Hochschule für Kirchenmusik. Die Hochschule für Kirchenmusik verzichtet dann auf eine eigene Aufnahmeprüfung. Die Entscheidung, eine kirchenmusikalische Zusatzqualifikation (C) anstreben zu wollen, kann aber auch noch nach Studienbeginn getroffen werden. In diesem Fall gelten die Bewerbungsfristen der Hochschule für Kirchenmusik.


Doppelfach Musik: Lehramt Musik an Gymnasien mit zweitem Fach Kirchenmusik B


Seit dem Wintersemester 2010/11 können Studienanfänger das Lehramt Musik an Gymnasien kombinieren mit einem zweiten musikalischen Fach anstelle eines wissenschaftlichen Schulfaches. Hierfür stehen zur Auswahl: Kirchenmusik (in Kooperation der beiden genannten Hochschulen), Instrumental- und Gesangspädagogik oder eine zusätzliche Vertiefung im Bereich der Schulmusik. Unterschiedliche Tätigkeitsprofile sind dabei im Blick: etwa der Pädagoge, der vormittags Klassenunterricht erteilt und nachmittags im Rahmen von Ganztagsangeboten oder an einer Musikschule Schüler im Klavier- oder Violinspiel unterweist oder der Absolvent, der in ergänzenden Teilzeitanstellungen den kirchenmusikalischen Dienst in einer Gemeinde und Musikunterricht an einer allgemein bildenden Schule wahrnimmt.

Der Studiengang wird im Rahmen einer Experimentierklausel zur Erprobung innovativer, den veränderten Anforderungen der Berufspraxis und des Arbeitsmarktes Rechnung tragender Studienangebote angeboten. Im Falle des zweiten Faches Kirchenmusik beträgt die Regelstudienzeit acht Semester, wie in den künstlerischen Bachelorstudiengängen generell üblich. Dabei werden die ersten beiden Semester hauptsächlich an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden studiert, ab dem 3. Semester erfolgt das Studium parallel zur Schulmusik. Bereits mit dem Bachelorzeugnis nach acht Semestern kann sich der Absolvent um jede hauptamtliche B-Kirchenmusiker-Stelle bewerben. Innerhalb des Masterstudiums erfolgt die Ausbildung im zweiten musikalischen Fach Kirchenmusik ebenfalls an der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und umfasst vier Semester. Ziel des Studiums ist der Erwerb von vertieften Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in einzelnen, frei zu wählenden Bereichen der Kirchenmusik.

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Bewerbungsschluss dort ist der 31. März.
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Kirchenmusik C

Zulassungsordnung C
Studienordnung C
Prüfungsordnung C
(Fächerkatalog -> Anlage 1 der Studienordnung)
(Regelungen für Bläserchorleitung -> Anlage 2 der Studienordnung)
für den nebenberuflichen kirchenmusikalischen Dienst für evangelische und katholische Studierende

Erneuerte C-Ausbildung:

Seit dem Wintersemester 2011/12 besteht die Möglichkeit, die C-Ausbildung individueller als bisher nach persönlichen Begabungen zu gestalten.
Nach wie vor gibt es den allgemeinen Abschluss Kirchenmusik C, der alle für die Ausübung einer nebenberuflichen kirchenmusikalischen Tätigkeit notwendigen Fachbereiche (Orgelspiel, Dirigieren, Kinder- und Bläserchorarbeit, Popularmusik sowie liturgische und theologische Information) umfasst.
Außer dem Abschluss Kirchenmusik C sind folgende Differenzierungen möglich:

Die Vertiefungsrichtungen
  • Kirchenmusik C (Vertiefung Bläserchorleitung)
  • Kirchenmusik C (Vertiefung Popularmusik)
beinhalten eine Verstärkung der jeweils genannten Fachgebiete.

Die Spartenabschlüsse
  • Kirchenmusik C (Sparte Orgel)
  • Kirchenmusik C (Sparte Chorleitung)
  • Kirchenmusik C (Sparte Chor- und Bläserchorleitung)
stellen eine Reduzierung auf die jeweils genannten Bereiche dar.

Die neuen Vertiefungsrichtungen tragen dem Bedarf der Gemeinden an weiterer Ausbildung in diesen Fachbereichen Rechnung. Die Spartenabschlüsse richten sich an Interessenten, die gern lediglich gewisse Bereiche kirchenmusikalischer Tätigkeit auf C-Niveau ausführen würden. Ausführliche Informationen zur neuen C-Ausbildung finden Sie im Fächerkatalog zur C-Ausbildung.

Die Ausbildungsrichtungen C (Sparte Chor- und Bläserchorleitung) und C (Vertiefung Bläserchorleitung) finden in Kooperation mit der Sächsischen Posaunenmission statt.

Direktstudium:

Regelstudienzeit:
3 Semester (bei guten musikalischen Voraussetzungen auch in 2 Semestern zu absolvieren)

Fernstudium:

Regelstudienzeit:
4 Semester (Jährlich 4 Kurswochen und 4 Kurswochenenden;
Unterricht in den Fächern Orgel, Klavier, Singen und Sprechen erfolgt in der Nähe des Heimatortes der Studierenden)
Ab dem Wintersemester 2014/15 beginnt der Fernkurs jährlich. Somit finden zwei parallel laufende C-Fernkurse statt.
Gebühren:
(siehe Anlage 3 der Studienordnung)
Kirchenmusik C 1.200 € (300 €/Semester) *
Kirchenmusik C Sparte Orgel bzw. Sparte Chorleitung 1.200 € (300 €/Semester) *
Kirchenmusik C Sparte Chorleitung/Bläserchorleitung; Vertiefungen Popularmusik und Bläserchorleitung 1.920 € (480 €/Semester)
* bei Belegung eines Drittinstruments: 1.920 € (480 €/Semester)

Mitglieder der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens können bei finanzieller Unterstützung durch ihre Heimatgemeinde ein Drittel der Kursgebühr aus landeskirchlichen Mitteln erstattet bekommen.

Bachelor of Arts - Evangelische Religionspädagogik mit musikalischem Profil

(Bachelor of Arts mit Kirchenmusik C)

Dieses Studium findet seit dem Wintersemester 2011/2012 an der Evangelischen Hochschule Moritzburg und an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden (vorrangig im 4. Semester) statt.

Regelstudienzeit:
7 Semester
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Aufbaustudiengang Kirchenmusik A

nach Abschluss des Diplomstudienganges Kirchenmusik B; auch für Absolventinnen und Absolventen anderer Hochschulen

Mit Beginn des Wintersemesters 2014-15 wird auch der viersemestrige Aufbaustudiengang Kirchenmusik (A) in modularisierter Form angeboten.
Ziel des Studiums ist die Befähigung, als Mitarbeiter in der Verkündigung den kirchenmusikalischen Dienst an herausgehobener Position eigenverantwortlich und im Zusammenwirken mit haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitern wahrnehmen zu können. Der/die Studierende wird insbesondere zur herausragenden künstlerischen Tätigkeit als Dirigent(in)/Chorleiter(in) und als Organist(in) sowie zur pädagogischen Tätigkeit in der Aus- und Weiterbildung von nebenamtlichen Kirchenmusikern und ehrenamtlichen Hilfskräften befähigt. Ebenso wird die Kompetenz vermittelt, Aufgaben der Fachaufsicht wahrnehmen zu können. Ein Zehntel der Studienleistungen ist im Rahmen eines breit gefächerten Wahlpflichtangebots zu erbringen, das entsprechend den persönlichen Neigungen und Schwerpunktsetzungen eine individuelle Profilbildung ermöglicht.

Der Studiengang führt wie bisher zu einem Diplomabschluss (zu den Gründen) und folgt der Rahmenordnung der Konferenz der Leiter der kirchlichen und der staatlichen Ausbildungsstätten für Kirchenmusik und der Landeskirchenmusikdirektoren in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Die Studiendauer beträgt vier Semester.
Zugangsvoraussetzung ist – neben der bestandenen Aufnahmeprüfung – ein abgeschlossenes B-Kirchenmusikstudium (Diplom oder Bachelor).
Der Diplomabschluss Kirchenmusik (A) berechtigt zur Bewerbung um jede A-Kirchenmusikerstelle.
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Aufbaustudiengänge

Chorleitung | Orgelliteratur | Orgelimprovisation | Cembalo

Studienzeit:
2 Semester
 

Aufbaustudium Chorleitung:


Unterrichtsfächer:

  • Chorleitung (60 Min. wöchentlich)
  • Orchesterleitung(60 Min. wöchentlich)
  • Kinderchorarbeit (prakt. Arbeit unter Anleitung)
  • Singen und Sprechen (60 Min. wöchentlich)
  • Partiturspiel (30 Min. wöchentlich)
  • Kinderchorleitung
  • Methodik des Chorleitungsunterrichts (Einbeziehung in den Unterrichtsprozess im Rahmen des B-Studiums; eigene Unterrichtstätigkeit unter Anleitung)
  • Seminare zu Aufführungspraxis, theolog. Interpretation von Chormusik, Zeit- und Musikgeschichte
  • Teilnahme und Mitarbeit im Institutschor
Abschlussprüfung:
Öffentliche Aufführung eines Werkes mit Orchester und mehrerer a-cappella-Werke,
selbstständige Einstudierung und Konzertvorbereitung
 

Aufbaustudium Orgelliteraturspiel:


Unterrichtsfächer:

  • Orgel (60 Minuten wöchentlich)
  • Cembalo (60 Minuten wöchentlich) - fakultativ
  • Methodik des Orgelunterrichts
  • Seminare zur Aufführungspraxis, theologische Interpretation von Orgelmusik, Zeit- und Musikgeschichte
  • Teilnahme und Mitarbeit im Institutschor- fakultativ
Abschlussprüfung:
Durchführung eines öffentlichen Konzerts (zwei Stücke des Programms müssen selbst einstudiert sein; Auswahl am Einvernehmen mit FachlehrerIn zwölf Wochen vor der Prüfung). Eine Ensemblekomposition kann Bestandteil des Prüfungsprogramms ein.
Falls Orgelimprovisation unterrichtet wird, muss eine Improvisation im Prüfungskonzert vorkommen.
Literaturkunde
Methodik des Orgelunterrichts: Lehrprobe bei einem Anfänger und einem Fortgeschrittenen, Kolloquium.
Gesamtdauer 60 Minuten.
 

Aufbaustudium Orgelimprovisation:


Unterrichtsfächer:

  • Orgelimprovisation (60 Minuten wöchentlich)
  • Klavierimprovisation (60 Minuten wöchentlich) - fakultativ
  • Orgel (60 Minuten wöchentlich) - fakultativ
  • Cembalo (60 Minuten wöchentlich) - fakultativ
  • Methodik der Orgelimprovisation
  • Seminare zur Aufführungspraxis, theologische Interpretation von Orgelmusik, Zeit- und Musikgeschichte
  • Teilnahme und Mitarbeit im Institutschor- fakultativ
Abschlussprüfung:
Durchführung eines öffentlichen Konzerts von ca. 60 Minuten (zwei Stücke des Programms - insgesamt mindesten 20 Minuten - müssen Improvisationen sein, eine davon vorbereitet; eine weitere ad hoc). Eine Ensemblekomposition kann Bestandteil des Prüfungsprogramms sein.
Methodik der Orgelimprovisation: Lehrprobe bei einem Anfänger und einem Fortgeschrittenen, Kolloquium,
Gesamtdauer 60 Minuten.
 

Aufbaustudium Cembalo:


Unterrichtsfächer:

  • Cembalo inklusive Generalbass (60 Min. wöchentlich)
  • fakultativ:
    Methodik des Cembalounterrichts (Einbeziehung in den Unterrichtsprozess im Rahmen des B-Studiums;
    eigene Unterrichtstätigkeit unter Anleitung, 60 Min. wöchentlich)
Abschlussprüfung:
Die Abschlussprüfung besteht aus einem öffentlichen Konzert. Im Prüfungskonzert kann auch ein Werk mit Gesang oder Instrumenten gespielt werden. Das Programm soll Werke aus mindestens drei Musikepochen enthalten.
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Weiterbildung Popularmusik

Zielgruppe:
  • Absolventen der Diplomstudiengänge Kirchenmusik A oder B sowie der kirchenmusikalischen C-Ausbildung
  • Haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus den Bereichen der traditionellen Kirchenmusik und der kirchlichen Jugendmusikarbeit
Ausbildungsziele:
  • Kompetenz bei der Leitung von Pop- und Gospelchören im Bereich der Kirche
  • Professioneller Umgang mit Keyboards (Schwerpunkt Klavier) und/oder Gitarre
  • Kompetenz bei der Leitung einer Band
Studienzeit:
4 Semester
Die Kurse finden im Zweijahresrhythmus statt, Beginn jeweils in geradzahligen Jahren.
Der Unterricht findet jeweils montags statt. Unterrichtsformen sind Einzel- und Gruppenunterricht sowie ein eintägiges Kompaktseminar pro Semester.
Studienfächer:

Einzelunterricht:
entweder  
Hauptfach: Klavier/KeyboardNebenfach: Gitarre
  • Liedbegleitung
  • Pianogrooves, Licks
  • Literaturspiel
  • Harmoniegebundene Improvisation
  • Stilbezogene Liedbegleitung
oder  
Hauptfach: GitarreNebenfach: Klavier/Keyboard
  • Liedbegleitung
  • Literaturspiel
  • Gitarrenrhythmen und Zupftechniken
  • Harmoniegebundene Improvisation
  • Einfache Liedbegleitung
  • Literaturspiel im Hinblick auf Chorleitung

Gruppenunterricht
Fächer: 
  • Chorleitung:
    • Dirigieren (Schwerpunkt Pop- und Gospelchor)
    • Kinderchorleitung
    • Probenmethodik
  • Musiktheorie/Gehörbildung
  • Rhythmik
  • Arrangieren
  • Ensemblespiel
  • Instrumentenkunde
  • Musikgeschichte
  • Stilkunde
  • Tontechnik/Bandequipment
  • Computer
Abschluss:
Prüfung, über deren Ergebnis ein Zeugnis ausgestellt wird.

Eine Kombination der Weiterbildung mit einer kirchenmusikalischen C-Ausbildung im Direkt- oder Fernstudium ist möglich, wobei popularmusikalische Schwerpunkte in den Fächern Chorleitung, Klavier und Gesang für den C-Abschluss anerkannt werden.

Kosten:
  • für Mitglieder der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens: 15 € pro Studientag (ca. 500 € pro Studienjahr)
  • Mitglieder anderer Kirchen: 1000,- € pro Studienjahr.
Wir empfehlen Ihnen, sich wegen Übernahme der Kosten an die für Sie zuständige Kirche zu wenden.
In begründeten Einzelfällen kann eine Beitragsermäßigung gewährt werden.
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Kirchenmusikalische Grundausbildung für Ausländer

Die kirchenmusikalische Grundausbildung für Ausländer ist ein Angebot, das den speziellen Bedingungen im Heimatland der Studierenden flexibel angepasst werden kann und dessen Abschlusszeugnis nicht zu einer kirchenmusikalischen Anstellung in Deutschland berechtigt. Voraussetzungen für die Teilnahme sind neben ausreichenden Deutschkenntnissen und musikalischer Vorbildung:
- die Entsendung der Studierenden durch ihre Heimatkirche
- die garantierte Übernahme der Ausbildungskosten durch die Heimatkirche, die Studierenden selbst oder durch Dritte (Banken, Sponsoren, private Förderer).

Vorkenntnisse im Orgelspiel (einschließlich Pedalspiel) sind hingegen nicht zwingend, da diese Bedingung bei Studienbewerbern, in deren Herkunftsländern es nur wenige Orgeln gibt, oftmals nicht erfüllt werden kann.
  1. Studienkonzept

    Voraussetzungen

    Studiendauer:
    zwei bis vier Semester

    Struktur:
    • Kernbereich (für alle verpflichtend)
    • ergänzt durch Wahlbereiche je nach Fähigkeit der Studierenden sowie künftigem Einsatzgebiet und Erfordernissen im Heimatland
    • Praktikum in einer geeigneten deutschen Gemeinde

    Kernbereich
    • Orgelspiel manualiter und pedaliter:
      Choralsätze und einfache Literatur
    • Klavier- und Orgelspiel
      vierstimmige und dreistimmige Choralsätze, Improvisation von Intonationen, Harmonisieren von Liedern und Chorälen, Klavierliteratur nach Leistungsstand
    • Chorleitung:
      Grundlagen der Dirigiertechnik: Taktfiguren, Einsätze, Abschlüsse,
      Grundlagen der chorischen Stimmbildung,
      Probenmethodik und Dirigieren von Choralsätzen sowie einfachen Motetten
    • Gesang
      Entwicklung der eigenen Stimme, Singen von Liedern und Chorälen sowie Chorstimmen
    • Theologie und Musik (Rolle der Musik in der Gemeinde und im Gottesdienst)
      Geschichte der Kirchenmusik
      Hymnologie und Grundlagen der Liturgik
      Choralkunde
      Gregorianik, Messe, Hymnen, Psalmen, Leisen
      Evangelisches Kirchenlied
      Neue geistliche Lieder
    • Musiktheorie
      vierstimmiger Choralsatz, Generalbass-Grundlagen, Gehörbildung und Vom-Blatt-Singen

    Wahlbereiche
    • Tonsatz / Komposition
    • Chorleitung (vertieft) und Grundlagen der Orchesterleitung
    • Orgel-Literaturspiel (vertieft)
    • Improvisation (Orgel, Klavier)
    • Blechblasen, andere Instrumente
    • Popularmusik

    Abschlussprüfung:
    Die Abschlussprüfung erfolgt in den Fächern Chorleitung, Orgelspiel, Klavierspiel, Theologie und Musik, Musiktheorie. Dazu können Leistungsnachweise in den Wahlbereichen kommen.

  2. Kosten

    Bei der Bemessung des finanziellen Beitrags werden die direkt zurechenbaren Kosten zugrunde gelegt. Als Anhaltspunkt kann eine Summe von ca. 500,- Euro pro Monat gelten. Diese ist von den Studierenden selbst, der entsendenden Kirche oder privaten Geldgebern aufzubringen. Hinzu kommen die Lebenshaltungskosten für die Studierenden. Gegebenenfalls kommt eine Förderung durch das Diakonische Werk in Stuttgart in Betracht.

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